Junger Verein – lange Vergangenheit


Im Oktober 2006 haben die Lagergründer Marie-Theres Pawlik und Fritz Lötscher sowie Markus Zemp, Sonja Huser, Beatrice Wigger, Michel Schmid und Roland Bösch den Verein Swiss Jugend-Langlauflager gegründet (Gründungsprotokoll). Der junge Verein hat aber eine längere Vergangenheit. 1996 führten die Lagergründer diesen 5-tägigen Breitensportanlass erstmals unter der Flagge der Breitensportabteilung des Zentralschweizer Schneesportverbands durch! Sie führten so eine lange Tradition von Jugend und Sport Langlauflagern im Obwaldner Langlaufeldorado Langis fort.

Aus organisatorischen, betriebswirtschaftlichen und Sponsorentechnischen Überlegungen hat man sich im Herbst 2006 zur Vereinsgründung entschieden. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Strukturen überdenkt und die zahlreichen Aufgaben auf mehr Schultern (Lagerleitung und Vorstand) verteilt.

Den Gründungsmitglieder ist es wichtig, dass die vorangegangen Jahre (1996 bis 2005) in die Geschichtsbücher des Vereins Swiss Jugend-Langlauflagers einfliessen. Jedes einzelne Jahr hat nämlich die Entwicklung des inzwischen nationalen Breitensportprojektes positiv beeinflusst!

Der Hauptzweck des Lagers ist nämlich mit voller Begeisterung geblieben
(Teilauszug aus den Statuten – Artikel 3)

Der Verein (Swiss Jugend-Langlauflager) bezweckt die Organisation eines Breitensportlanglauflagers unter der Flagge des Zentralschweizer Skiverbandes.

Er schafft zusammen mit Partnern Grundlagen zur nationalen Förderung des Langlaufsports bei Kindern bis 16 Jahren (Material etc.).

Dank tiefen Teilnahmegebühren und Familienrabatten soll der Verein möglichst allen sozialen Schichten offen stehen und dadurch möglichst vielen Kindern Gehversuche im Langlaufsport ermöglichen.

Er setzt sich ein für die Integration anderer Wintersportarten wie zum Beispiel Skispringen oder Biathlon in den Lagerbetrieb.

 

 

Rückblick auf die letzten Jahre

2008 – Lagerolympiade der Dauerbrenner

Im Jahr 2008 war punkto Programm durchschnaufen angesagt. Für einmal kam
kein neuer Programmpunkt hinzu. Vielmehr stützte sich die neu
zusammengestellte Lagerleitung bestehend aus Oldstar Markus Zemp, Neuling
Sämi Renggli und Administratorin Marion Imfeld auf Bewährtes. Dazu gehört
auch die Lagerolympiade! Rund 20 bunt gemischte Teams machen sich jeweils
mit Nationen-Startnummern auf den Weg und haben mit Einsatz,
Geschicklichkeit und Ausdauer viel Spass!

2007 – Ski-OL zu Gast im Swiss-JULALA

Im Jahr 2007 ist erstmals der Ski-OL zu Gast im Swiss Jugend-Langlauflager gewesen! Neben Kondition und der Freude an der Natur ist in dieser Sportart auch der Kopf und schnelle Entscheidungen gefragt. Die Obwaldner Kantonalbank war bereits zum dritten Mal als lokaler Hauptsponsor mit von der Partie! Bereits ende September war das 45-köpfige Leiterteam zusammen. Rekord!

2006 – Eroberung des "Grunds" in Folge Schneemangel

Der Schnee zeigt sich nur in raren Mengen. Aus diesem Grund wird das Loipenfahrzeug der Langlauffreunde Langis in den "Grund" verlegt und dort erstmals eine Langlaufloipe gespurt. Eine tolle Notlösung, welche die überaus gute Stimmung nicht vermissen kann. Der Einstand des neuen Lagerkoordinators Markus Zemp und der Administratorin Sonja Huser gelingt mit der Unterstützung des langjährigen technischen Leiters Michel Schmid voll und ganz!

2005 - Die Feste feiern wie sie fallen

Das 10 Jahr-Jubiläum wird mit zahlreichen Jubi-Aktivitäten begannen: Lagermütze, eigener Lagersong, Jubi-Night, Schneeschuh-Sternmarsch, Lancierung Projekt Sehbehinderte Kinder auf schmalen Latten usw.

2004 - Biathlon erobert das Swiss-JULALA

Erstmals in der 9-jährigen Geschichte des tollen Breiten-sportprojektes erhalten die Kinder die Möglichkeit, Biathlon-Luft zu schnuppern. Ein Hit! Die auf 220 Kinder begrenzte Teilnehmerschar ist durchwegs begeistert!

2003 - Neue Lagerleitung & 250 Kinder

Die Ära Marie-Theres Pawlik ging zu Ende. Erstmals übernehmen Roland Bösch, Beatrice Wigger und Michel Schmid das Zepter. Mit 250 teilnehmenden Kinder wird zugleich der Zenit in Bezug auf die Teilnehmerzahl erreicht.

2002 - Swiss-Ski übernimmt das Patronat

Aus dem ZSSV-Langlauf-Breitensportlager wird ein nationales Projekt. Swiss-Ski übernimmt neben Loipen-Schweiz das Patronat. Langlaufbetrieb dank Mithilfe der LL-Freunde Langis auf der Passhöhe möglich. Aktivitäten auch in der Turnhalle Sarnen.

2001 - Viel Schnee & gute Laune

Nach zwei abgesagten Lagern feiert die JULALA-Crew im 01 ein tolles "Comback" mit viel Schnee und einer unvergesslichen Amerikanischen Versteigerung nach dem Casino-Abend.

 

2000 - "Frau Holle" im Winterschlaf

Der Schnee kommt im Dezember 2000 nicht rechtzeitig und das Lager muss gezwungenermassen abgesagt werden. Eine heikle Phase der Lagergeschichte, dank viel Enthusiasmus geht die Energie zum Weitermachen aber nicht verloren.

 

1999 - "Lothar" hat das Sagen

Vom Winde verweht. Der Sturm Lothar zwingt die Lagerleitung, die 4. Austragung am Morgen des 27. Dezembers abzusagen. Beim Informieren der anreisenden Kinder wird mit Plakaten und Radiodurchsagen gearbeitet. Die Telefone laufen heiss!

1998 - Das Leiterteam in Action...

Die Leiterinnen und Leiter bilden von Beginn weg das Herzstück des Breitensportprojektes. Für ein Spässchen sind sie auf und neben den Loipen immer zu haben.

1997 - Erstmals Skispringen für Mutige

Nach dem die Premiere wortwörtlich geglückt war, entschied man sich, auch dem Skispringen Gastrecht zu gewähren. Eine sinnvoller Entscheid – das Skispringen ist seit 1997 ein Dauerbrenner!

1996 - Lager-Premiere dank Pioniergeist

Marie-Theres Pawlik als Breitensportchefin des ZSSV und Fritz Lötscher, der damalige Nordisch-Verantwortliche, lancieren das ZSSV-Breitensportlager auf dem Glaubenberg. Ihr Vorbild dabei ist das Juskila der Alpinen in Hospenthal.